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AuviaCare Pflegewissen

Pflegegrade 1 bis 5 im Überblick

Was die Abstufungen bedeuten und weshalb jede Versorgung individuell bleibt.

Pflegegrad · Quellenabgleich: 18.09.2026

Die fünf Pflegegrade beschreiben unterschiedliche Schweregrade von Beeinträchtigungen. Grundlage ist das gesetzliche Begutachtungsinstrument. Sie sagen etwas über Leistungsansprüche aus, ersetzen aber keinen individuellen Versorgungsplan.

Die Punktgrenzen

Pflegegrad 1 beginnt bei 12,5 und reicht bis unter 27 Gesamtpunkte. Pflegegrad 2 liegt ab 27 bis unter 47,5 Punkten, Pflegegrad 3 ab 47,5 bis unter 70, Pflegegrad 4 ab 70 bis unter 90 und Pflegegrad 5 ab 90 bis 100 Punkten. Besondere Bedarfskonstellationen können eine Zuordnung zu Pflegegrad 5 auch unter 90 Punkten ermöglichen. Für kleine Kinder gelten besondere Regeln.

Was sich mit dem Pflegegrad ändert

Ab Pflegegrad 2 kommen beispielsweise Pflegegeld, ambulante Pflegesachleistungen und unter weiteren Voraussetzungen Verhinderungspflege hinzu. Der Entlastungsbetrag ist bei häuslicher Pflege bereits ab Pflegegrad 1 vorgesehen. Die Höhe des Pflegegrads ist nicht bei jeder Leistung der einzige Maßstab.

Nicht zwei Menschen gleichsetzen

Zwei Menschen mit demselben Pflegegrad können sehr unterschiedliche Hilfe benötigen. Bei einer Person stehen körperliche Tätigkeiten im Vordergrund, bei einer anderen Anleitung, Orientierung oder Betreuung. Planen Sie deshalb von den tatsächlichen Aufgaben aus, nicht nur von einer Zahl.

Auswahl der Finanzierung

Pflegegeld, Sachleistung, Umwandlung und Ersatzpflege wirken unterschiedlich. Höhere Höchstbeträge dürfen nicht ohne Prüfung addiert werden. Bereits genutzte Leistungen und mögliche Auswirkungen auf andere Zahlungen müssen mit betrachtet werden.

Wenn sich der Bedarf verändert

Ein veränderter Gesundheitszustand kann eine neue Prüfung rechtfertigen. Notieren Sie konkrete Unterschiede zum letzten Gutachten. Eine Höherstufung wird beantragt und begutachtet; sie erfolgt nicht automatisch durch die Meldung eines höheren Zeitaufwands.

Nächster Schritt

Lesen Sie die Informationen zu Ihrem Pflegegrad und nutzen Sie die Pflegeberatung für die gesamte Versorgung. AuviaCare kann dazu praktische Alltagshilfe ergänzen, bietet aber nicht sämtliche in der Pflegeversicherung vorgesehenen Leistungen selbst an.

Quellen und Prüfstand

KI-gestützter Abgleich mit den angegebenen Primärquellen; keine persönliche fachliche Freigabe. Allgemeine Orientierung, keine individuelle Anspruchsentscheidung.

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